Tierklinik Neuwied

Notfallnummer:
02631 978 9777


Kardiologie

Erkrankungen des Herzens kommen bei Hund und Katze häufig vor. Die genaue Untersuchung ist die Grundlage für eine sichere Diagnose und damit die Basis für eine gezielte Therapie. Wir setzen neben der allgemeinen- und der klinischen kardiologischen Untersuchung auch moderne Untersuchungsmethoden mit hochspezialisierten Geräten ein.

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So können wir bei Routineuntersuchungen Herzerkrankungen schon vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen erkennen und gegebenenfalls frühzeitig behandeln. Angeborene Herzfehler (Herzklappenmissbildungen, Herzmuskelerkrankungen, Gefäßanomalien) können früh erkannt werden und damit durch spezielle Maßnahmen oft so behandelt werden, dass das Tier eine normale Lebenserwartung hat. Bei schon erkrankten Tieren kann so auch die Art und Schwere der Erkrankung bestimmt und die Behandlung optimal angepasst werden. Ebenso kann das Risiko für eventuell anstehende Narkosen genau eingeschätzt und somit reduziert werden. Ziel der kardiologischen Untersuchungen ist es durch die Behandlung dem Tier möglichst lange ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.
Welche Untersuchungsmethoden nutzen wir:

Klinische Untersuchung mit Auskultation:

Wichtige Informationen über den Zustand des Patienten und die Herz-Kreislauf Situation werden mit der klinischen Untersuchung gewonnen. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse dieser problemorientierten Untersuchung werden die weiteren Maßnahmen geplant.

Blutdruckmessung:

Blutdruckveränderungen hängen eng mit der Funktion des Herzens zusammen, können Folge oder Ursache weiterer Erkrankungen sein. Der Blutdruck wird am Schwanz oder am Vorderbein des Tieres gemessen.

Röntgen:

Ein Röntgenbild enthält wichtige Informationen über die Form und Größe des Herzens, die Lage im Brustkorb und über die großen Blutgefäße und die Lunge. Röntgenbilder werden in verschiedenen Lagerungen angefertigt, eine Sedation oder Narkose ist nicht notwendig.

Elektrokardiogramm (EKG):

Ein EKG zeichnet die vom Herzen ausgehenden elektrischen Ströme auf. Besonders für die Diagnostik von Herzrhythmusstörungen ist diese Information wichtig. Für die Aufzeichnung des EKG liegt der Patient auf der Seite, eine Sedation oder Narkose ist nicht notwendig.

Herzultraschall- /Doppleruntersuchung:

Im Ultraschall können die Strukturen des Herzens dargestellt und auch in ihrer Funktion beurteilt werden. Mit der Doppleruntersuchung ist die Beurteilung des Blutflusses in den Herzkammern, den Gefäßen und durch die Klappen möglich. Die Untersuchung findet am liegenden Tier statt. Eine Sedation oder Narkose ist nicht notwendig. Für die bessere Ultraschalldarstellung werden dem Tier links und rechts am Brustkorb in einem kleinen Bereich die Haare geschoren. Bitte berücksichtigen Sie dies falls Sie Ihr Tier auf Ausstellungen präsentieren wollen.

Laboruntersuchungen:

Durch unser hauseigenes Labor können wir wichtige Werte sofort bestimmen. Für speziellere Untersuchungen arbeiten wir mit externen Labors zusammen.

 

 

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